Exzellente Stimmen

Hinter die Kulissen von Exzellenz Handwerk einmal schauen! Hier berichten Projektpartner und -partnerinnen, Vertreter*innen der Handwerkskammer Ulm und Handwerksbetriebe über ihre persönlichen Momente mit Exzellenz Handwerk.

Philipp Müller
Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Fortbildung für Intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung

Schüler eines allgemeinbildenden Gymnasiums, Abitur und dann? Für viele kommt hier nur der Weg des klassischen Studiums in Frage. Jedoch hat sich unsere "Exzellente Stimme" bewusst für das Handwerk entschieden. Philipp Müller, Vorsitzender des Prüfungausschusses "Intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung (HWK Ulm)" und Mitarbeiter bei der Firma M. und W. Schlecker, nimmt uns mit auf eine Reise durch seine persönliche Laufbahn bis zum Bayrischen Meistersieger 2021 und inwiefern Exzellenz Handwerk eine Bereicherung für ihn und das Handwerk ist.

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Philipp Müller: Bayrischer Meistersieger

Patrick Bahrdt und Weicheng Chen
Wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Biberach und Dozenten für unsere Fortbildung

© M. und W. Schlecker

Katharina Konrad: „Hallo zusammen, willkommen beim ersten Interview zu „Exzellente Stimmen“. Ich freue mich, dass wir nun heute über eure Erfahrungen und Momente während unserer ersten Fortbildung der intelligenten Gebäudetechnik und Systemvernetzung sprechen“.

 

Weicheng Chen: „Danke für die Einladung. Wir sind gespannt, was nun folgen wird.“

 

Patrick Bahrdt: „Auch danke von meiner Seite, großartig, dass wir heute mitwirken dürfen.“

 

 Katharina Konrad: „Kommen wir zur ersten Frage: Was ist eure handwerkliche Lieblingsbeschäftigung?“

 

Weicheng Chen: „Ich bin ein großer Fan vom Ideen umsetzen. Am liebsten tue ich dies bei der Handarbeit, denn dies verbindet den Kopf und die Hände gleichzeitig!“

 

Patrick Bahrdt: „Bei mir ist es die Arbeit mit Holz, Elektronik und vor allem kann ich beim Autos schrauben besonders gut abzuschalten.“

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Konrad: „Mit Blick auf Exzellenz Handwerk. Was sind eure konkreten Aufgaben im Projekt? Könntet ihr das kurz beschreiben?“

 

Bahrdt: „Wir entwickeln an der Hochschule Biberach Module für den Bachelor Professional (DQR 6) und Master Professional (DQR 7), die thematisch durch die Digitalisierung von Arbeitswelt und Dienstleistungen geleitet sind.“

 

Chen: „Das bedeutet, dass wir uns aktiv in Projektarbeitsgruppen treffen, um das Curriculum weiter zu entwickeln.“

 

© unsplash

Bahrdt: „Und dazu gehört die Entwicklung von Rahmenlehrplänen und Prüfungsordnungen und natürlich auch das Einbringen von Fachexpertise in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Gebäudeautomation.“

 

Chen: „Wir stärken den Wissenstransfer in Forschung und beruflicher Praxis und führen die entwickelten Module dann später auch durch. Darüber hinaus arbeiten wir an einem Methodenwiki für die Dozierenden auf Moodle. All das so zu einem Bildungsmodelltransfer führen und neue Wege in der Bildungslandschaft ebnen.“

 

Konrad: „Danke für den Einblick in eure Arbeit. Was unterscheidet die Fortbildung der intelligenten Gebäudetechnik und Systemvernetzung von anderen Fortbildungen für die Elektrotechnik?“

 

Bahrdt: „Die Verknüpfung von beruflicher Bildung und akademischer Lehre steht im Mittepunkt! Wir alle Projektbeteiligten arbeiten Hand in Hand und wollen die Lücke zwischen Planung und Ausführung schließen.“

Konrad: „Ist das ein Grund, warum ihr das Projekt unterstützt?“

Chen: "Es gibt große Herausforderungen im beruflichen Leben von Mitarbeitern im Handwerk und diese wollen wir gemeinsam bestreiten. Es ist dementsprechend wichtig, akademische und berufliche Bildung zu verzahnen und eine Gleichwertigkeit zu schaffen. Trotz großen Aufwands in der Weiterbildung im Handwerk kann man maximal das DQR Niveau 6 erreichen. Es muss immer der Weg über den zweiten Bildungsweg (FH-Reife /Abitur) gegangen werden, um ein höheres Niveau zu erreichen, daher ist es für uns von besonderer Bedeutung, an einer nie dagewesenen Angleichung beider Bildungswege zu schaffen."

 

 

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Bahrdt: „Das gegenseitige Verständnis zwischen handwerklicher Ausführung und Ingenieursleistung muss gestärkt werden. Damit meine ich den Übergang von konventioneller Hauselektrik zur Digitalisierung in Form von Gebäudeautomation und SmartGrid muss bewerkstelligt werden. Für eine optimale Energienutzung ist es wichtig in Zukunft systemübergreifend zu Denken um unteranderem auch Quartiere Smart zu machen. All das lernen unsere Fortbildungsteilnehmenden und damit sind diese für die Zukunftsthemen der nächsten Jahre gestärkt.“

 

Foto: Patrick Bahrdt (Dozent der Fortbildung für Intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung als auch Mitglied des Prüfungsausschusses)

Konrad: "Super, danke für diesen tollen Einblick! Welche Wörter kommen euch nun in den Sinn, wenn ihr an unsere Fortbildungsinhalte denkt?"

 

 Zukunftsorientiert und praxisnah.

 

 Innovativ, aber manchmal auch herausfordernd auf die Entwicklungen einzugehen und optimale Lösungen zu finden.“

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©Handwerkskammer Ulm

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Konrad: „Danke für euren präzisen Einblick und die Reise durch unsere Fortbildung! Da will man ja glatt selbst miteinsteigen! Bevor wir weiter an unserem innovativen Bildungsmodell weiterschrauben, was möchtet ihr noch Interessenten unserer Fortbildung mitgeben?“

 

„Exzellenz Handwerk – Vom Handwerk fürs Handwerk!“

 

©Handwerkskammer Ulm