Das Verbundprojekt Exzellenz Handwerk:

Die School of Advanced Professional Studies (SAPS).

Wissen vermitteln online. Wissen umsetzen vor Ort.

Zentrum für berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm

Die School of Advanced Professional Studies (SAPS) bietet Masterstudiengänge und Zertifikatskurse an, die neben dem Beruf absolviert werden können.  Dafür nutzt die SAPS ein didaktisches Konzept, das bis zu 80 Prozent E-Learning- bzw. Selbstlernphasen mit wenigen Präsenzveranstaltungen an der Universität Ulm bzw. der Technischen Hochschule Ulm kombiniert. Das Online-Studium beinhaltet speziell für Berufstätige entwickelte Lehrmaterialien und Online-Foren, die z.B. als virtuelle Klassenzimmer für den individuellen Aus-tausch der Studierenden untereinander und mit den Lehrenden eingesetzt werden: Flexibles Studieren ist so jederzeit und ortsunabhängig möglich - auf dem Computer, dem Tablet und dem Smartphone.

Für Exzellenz Handwerk spannt die SAPS den Bogen aus der akademischen in die berufliche Bildung. Dazu entwickelt die SAPS eine zielgruppenadaptiere Lernumgebung mit einem passgenauen Lernmanagementsystem (LMS) und eLearning-Angeboten, die nach den neuesten Standards und Erkenntnissen der Lehr-Lernforschung aufgebaut werden.

SAPS Titelbild GettyImages 165667296-dow

Zur beruflichen Weiterbildung im Projekt Exzellenz Handwerk setzen wir seitens der SAPS in erster Linie auf problemorientiertes Lernen. Das digitale didaktische Design des Lernsettings orientiert sich am Konzept des „Flipped Classrooms“. Wie wählen dafür die für die jeweilige Qualifikationsstufe zur optimalen Ausgestaltung des Theorie-Praxis-Transfers geeigneten Lernwerkzeuge aus. Damit fördern wir nicht nur die fachliche, sondern gleichzeitig auch die persönliche Weiterentwicklung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Dr. Gabriele Gröger, Geschäftsführerin der School of Advanced Professional Studies (SAPS) der Universität Ulm und der Technischen Hochschule Ulm

Exzellenz Handwerk: Blended Learning und Flipped Classroom

Die Bildungsangebote von Exzellenz Handwerk werden nach Blended-Learning-Prinzipien entwickelt. Das bedeutet, dass ein Teil der zu vermittelnden Inhalte über ein an die Zielgruppe adaptiertes Lernmanagementsystem (LMS) als E-Learning-Angebot bereitgestellt wird. Das LMS ermöglicht die Nutzung der Lernunterlagen auf dem SAPS-eigenen Server in Phasen des selbstständigen Lernens mit intensiver Unterstützung und Betreuung durch Tutorinnen und Tutoren.

Präsenzzeiten direkt bei den Bildungsträgern wiederum dienen der Erläuterung und Reflexion schwieriger Sachverhalte, fachlichen Diskussionen, der Ergebnis-Präsentation oder der Ausarbeitung und dem Durchdenken von Fallbeispielen.

Das Ziel ist, Wissen in verschiedenen DQR-Stufen überwiegend online zu vermitteln, während die Umsetzung von Wissen in Kompetenzen und deren Anwendung in Präsenzveranstaltungen geschieht ("Flipped Classroom").

"Flipped Classroom"-Konzepte fordern von Teilnehmenden ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbststeuerung. Bei Exzellenz Handwerk sollen diese Fähigkeiten gefördert werden - Teilnehmende sammeln somit wichtige Erfahrungen in den verschiedensten Facetten des digitalen Lernens.

Know-how in digital gestützten Lehr-Lern-Settings

Für ihre Aufgaben in der wissenschaftlichen Weiterbildung hat die SAPS eine variable, anpassungsfähige Lernumgebung mit diversen Open-Source-Tools implementiert, die im Rahmen von Exzellenz Handwerk auf die Belange der beruflichen Bildung passgerecht adaptiert wird. Die SAPS stellt für Exzellenz Handwerk ihre ausgeklügelte Infrastruktur bereit, einschließlich eines eigenen, leistungsstarken Servers, auf dem Lernmaterialien wie Lernskripte, Videosequenzen, Podcasts, interaktive Tools, etc. gespeichert sowie synchrone Veranstaltungen in Form von Online-Seminaren durchgeführt werden. Die SAPS verfügt über das notwendige didaktische Know-how zum Aufbau eines modernen Lehr-Lern-Settings, welches zur Entwicklung eines digital unterstützten Qualifizierungsangebots wie dem von Exzellenz Handwerk unerlässlich ist.

Lehrende, aber auch Lernende, werden kontinuierlich zur Nutzung der SAPS-Lernumgebung angeleitet und unterstützt.